Mulderadweg

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Der Mulderadweg verläuft im Tal der Mulde und ihrer Nebenflüsse und führt der Radfahrer von Dessau in Sachsen-Anhalt bis nach Holzhau im Erzgebirge. Der Mulderadweg unterteilt sich in drei Teilstrecken: die Vereinigte Mulde, die Zwickauer Mulde und die Freiberger Mulde. Deshalb ist es auch gut möglich, an verschiedenen Stellen in den Mulderadweg einzusteigen. Zur Anreise empfiehlt sich die Deutsche Bundesbahn in Verbindung mit den örtlichen Verkehrsverbünden. Es ist sinnvoll, sich vor dem Reisebeginn über die Möglichkeit zur Mitnahme des Rads zu erkundigen. In einigen Zügen werden Fahrräder sogar gratis transportiert.

Verlauf des Mulderadweg

Verlauf der Zwickauer Mulde und der Vereinigten Mulde

Schöneck -> Muldenberg -> Eibenstock -> Aue -> Bad Schlema -> Hartenstein -> Zwickau -> Glauchau -> Waldenburg -> Wolkenburg -> Penig -> Rochsburg -> Wechselburg -> Rochlitz -> Colditz -> Einmündung der Freiberger Mulde -> Sermuth -> Großbothen -> Grimma -> Trebsen -> Wurzen -> Eilenburg -> Bad Düben -> Muldestausee -> Bitterfeld-Wolfen -> Dessau -> Einmündung in die Elbe und Anschluss an den Elberadweg

Verlauf der Freiberger Mulde

Moldava -> Rechenberg Bienenmühle -> Mulda -> Lichtenberg -> Freiberg -> Nossen -> Rosswein -> Döbeln -> Westewitz -> Leisnig -> Zusammenschluss mit der Zwickauer Mulde zur Vereinigten Mulde

Der Mulderadweg von Grimma nach Bad Düben

So verläuft die Strecke über den Mulderadweg

Bei Dessau mündet die vereinigte Mulde in die Elbe und dort bietet sich auch ein ausgezeichneter Anfang für die Radtour. Der erste Teilabschnitt, die sogenannte vereinigte Mulde führt bis nach Sermuth. Dort teilt sich die Mulde in die beiden Flüsse Zwickauer Mulde und Freiberger Mulde. An beiden Flüssen führt ein Radweg entlang. Folgt man der Freiberger Mulde, so gelangt man nach etwa 50 Kilometern über Roßwein und Döbeln nach Nossen und Holzhau. Wer sich für die Zwickauer Mulde entscheidet, fährt über Glauchau, Zwickau und Eibenstock bis nach Schöneck im Vogtland. Generell ist der Mulderadweg recht gut ausgeschildert, so dass man die einzelnen Teilstrecken gut erkennen kann. Das Logo des Radwegs ist eine grüne Burg auf weißem Hintergrund und ist auf allen Schildern des Radwegs abgebildet. Doch ist es sinnvoll, sich mit einer Karte für den Radweg zu versorgen, die man auch vom Internet herunterladen kann.

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Eine Radtour für die ganze Familie

Der Mulderadweg weist nur wenige Steigungen auf und einige Streckenabschnitte sind gänzlich frei von KFZ Verkehr. Viele Wegstrecken sind asphaltiert und auch die Waldwege lassen sich ausgezeichnet befahren. Daher ist der Mulderadweg auch ausgezeichnet für die Familie geeignet. Die stärksten Steigungen findet man an der Zwickauer Mulde zwischen Aue und Schönheide vor. Der Radweg führt auf allen drei Teilabschnitten durch zahlreiche Ortschaften, so dass Mahlzeiten in Gaststätten und auch Übernachtungen leicht geplant werden können. Vielerorts ist man auf Radfahrer eingestellt und in den Unterkünften besteht die Möglichkeit, Wäsche zu waschen und auch Proviant für den nächsten tag einzukaufen.

Highlights auf der Strecke durch das Muldental

Burgen und andere geschichtliche Sehenswürdigkeiten säumen die Route und reizvolle, naturbelassene Heidelandschaften strahlen einen besonderen Charme aus. In Freiberg bummelt man über den romantischen mittelalterlichen Marktplatz und besichtigt den imposanten spätgotischen Dom. Auch in Zwickau lohnt sich ein Besuch im Dom, der für seinen herrlich geschnitzten Holzaltar von Peter Breuer bekannt ist. Der gesamte Muldelauf wird von zahlreichen Schlössern und Burgen gesäumt, die man auf der Tour erkunden kann. Besonders interessant ist eine Besichtigung von Schloss Schleinitz, dass bereits im 13. Jahrhundert erbaut wurde und als Wasserburg angelegt ist. Die romanische Basilika von Wechselburg ist ein weiterer Höhepunkt auf der Reise. Ein Tag am Stausee Badritz ist besonders an warmen Tagen eine wunderbare Abwechslung. Man kann dort baden, angeln oder auch an einem Bootsausflug teilnehmen.

Die Heimreise vom Mulderadweg

Ebenso wie die Anreise gestaltet sich auch die Heimreise einfach. Von Holzhau oder Schöneck kann man mit den Verkehrsbünden bis zum nächsten größeren Bahnhof gelangen und von dort die Heimreise mit der Bundesbahn antreten.

Zuletzt aktualisiert am 30.12.2016

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